Entstehung der Freiwillige Feuerwehr Böhne

 

vor 1934:

Im gesamten Kreis Waldeck bestehn Pflichtfeuerwehren, jede Haus hatte einen  Feuerwehrmann zu stellen.Jeder Mann der in Böhne einheiraten wollte, hatte an die Gemeinde einen ledernen Feuerlöscheimer zu entrichten.

1934:

Verordnung der Reichsregierung, welche die Gründung Freiwilliger Feuerwehren zuließ.Von 1934-1936 wurden viele FFw gegründet.In Böhne ist das Gründungsprotokoll über die Bildung der FFw vernichtet worden.Als die Amerikaner in April 1945 in Hessen einrückten,wurden von dem damaligen Bürgermeister Wilhem Schäffer alle Schriftstücke mit nationalsozialistischem Charakter im Backhaus am Dorfplatz verbrannt.

1961:

Urkunde des Feuerwehrverbandes Waldeck zum 25-jährigen der FFw-Böhne wird ausgestellt.---Gründung 1936--- Diese Urkunde wurde falsch ausgestellt.

1991:

Der erste OBM Heinrich Sauer macht uns auf die falsche Urkunde aufmerksam und gibt zu Protokoll, das die Gründung 1934 erfolgte.

Eine Anfrage beim Kreisfeuerwehrverband bestätigt das gründungsdatum 1934 insoweit, dass gegen das Jubiläum 1994 keine bedenken bestehen, da auch der Verband über keinerlei Gründungsunterlagen verfügt.Die Urkunde zum 25-jährigen Jubiläum im Jahre 1961 wurde ausgestellt, da spätestens 1936 alle Freiwilligen Feuerwehren gegründet wurden.

Löswasserversorgung von 1934 - heute in Böhne

 

1934:

Dorteich als Feuerlöschteich 3 Brunnen stellten zusätzlich die Löschwasserversorgung sicher. Die Wasserförderung wurde durch eine Handpumpe, die von 4 Feuerwehrmännern bedient und von einem Pferdegespann gezogen wurde,sichergestellt.

- Einsatz von Lederne Löscheimer.

- Einsatz von Hydranten ( seit 1913 Wasserleitung in Böhne )

1950:

Anschaffung einer Benzingetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe. ( Bachert ) und eines TSA.

1970:

Böhne erhält einen neuen Löschwasserbehälter am Sengelsberg und eine neue FL- Kreiselpumpe( TS 8/8 mit VW Motor ).

1980:

Der alte Feuerlöschteich im Dorf wird für 50 000 DM von der Gemeinde restauriert, und der alte Wasserbehälter an der Paarscheune wird als Löschwasserbehälter genutzt.

1992:

Böhne erhält sein erstes Feuerwehrauto ( TSF ), da eine andere Wehr in Edertal mit einem TSF-W ausgerüstet wird.

1994:

Böhne erhält ein neues Gerätehaus.

1995:

Umbau der alten Feuerwehrgarage zum Schulungsraum.

1996:

Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeug TSF ( Fiat-Ducato ) und einer neuen Feuerlöschkreiselpumpe mit E-Starter.

2004:

Erweiterung des Schulungsraum mit Toiletten.